Kostenübernahme

Für orthopädisch veränderte Arbeitssicherheitsschuhe gelten andere Kostenerstattungsregelungen als für Privatschuhe.
Bei Privatschuhen übernimmt die Krankenkasse bei ärztlicher Diagnose
und Verordnung die Kosten.

Bei Arbeitssicherheitsschuhen können unterschiedliche Stellen die Kosten übernehmen:


1.Übernahme der Kosten durch den Arbeitgeber

Hier erhält der Arbeitgeber von uns einen Kostenvoranschlag.
Stimmt dieser dem Kostenvoranschlag schriftlich zu werden die nötigen Arbeiten ausgeführt und die Abrechnung erfolgt direkt mit dem Arbeitgeber.


2. Gesetzlicher Unfallversicherungsträger

Berufsgenossenschaften und Unfallkassen übernehmen die Kosten nur dann, wenn eine Fußschädigung infolge eines Arbeitsunfalls (einschließlich eines Unfalls auf dem Weg von und zur Arbeit) oder eine Berufskrankheit vorliegt.


3. Träger der Kriegsopferversorgung und -fürsorge

Diese Stelle übernimmt die Kosten dann, wenn kein Anspruch gegen eine BG oder Unfallkasse gelten gemacht werden kann und die Fußschädigung durch militärische oder militärähnliche Dienstverrichtungen, durch Kriegseinwirkung oder durch Ausübung des Wehrdienstes oder des Zivildienstes entstand.


4. Gesetzliche Rentenversicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung übernimmt die Kosten wenn kein Anspruch gegen Träger aus den Punkten 2 und 3 besteht und durch die Versorgung eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit abgewendet werden kann. Zusätzlich muss entweder eine Wartezeit von 15 Jahren bei Antragstellung erfüllt sein, oder eine Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit wird bezogen.
Antragsformulare finden Sie hier.


5. Bundesagentur für Arbeit

Die Bundesagentur für Arbeit übernimmt die Kosten wenn kein Anspruch gegen Träger aus den Punkten 2 bis 4 besteht bei angeborener oder erworbener Fußbehinderung.


6. Träger der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben



7. Träger der Sozialhilfe




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